Reverse heißt umgekehrt

Wer andern einen Brunnen gräbt

Wenn ebenso viele Freiwillige aus dem Globalen Süden nach Deutschland kommen könnten, wie Freiwillige aus Deutschland in den Süden gehen: Dann ist doch alles OK und gerecht. Doch so einfach ist die Forderung nach Reverse nicht. Die Durchführung von incoming-Programmen muss den gesellschaftlichen Realitäten in Nord und Süd gerecht werden. red.

Timo Kiesel

Reverse heißt umgekehrt

Ein Beitrag zur Debatte um das weltwärts-Reverseprogramm

Kritik am weltwärts-Programm ist in Mode – nicht zuletzt bei Entsendeorganisationen, auf Begleitseminaren oder auch bei Freiwilligen selbst. Eine selbstkritische Auseinandersetzung mit dem Programm ist dringend notwendig und so ist die Kritik zu begrüßen. Doch leider dreht sich die Kritik immer wieder um das gleiche Thema: die Forderung nach „weltwärts-Reverse”, also die Umstrukturierung des von Entwicklungshilfegeldern finanzierten one-way-Programms in einen entwicklungspolitischen Austausch: Junge Erwachsene aus Ländern des Südens sollen demnach in bestenfalls gleich hohen Zahlen ebenso die Möglichkeit eines Freiwilligendienstes in Deutschland bekommen. Die Forderung nach einem…

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